VERSCHWOMMEN SIND DIE ERINNERUNGEN

14.04.2024

Joachim-Ernst Berendt – der Sohn eines Pfarrers, der Jazzpapst wurde (Foto ©MPS-Archiv)

„Wer schreibt der bleibt“ sagt man beim Skat. So ist das auch, wenn man sich mit der Geschichte des SABA/MPS-Studio und Plattenlabel beschäftigt. Der neue 75-minütige Film „Die Legende lebt“ (hier in der ARD Mediathek) von Sascha Schmidt und Micha Bojanowski ist nach „Jazzin‘ The Black Forest“ von Elke Baur bereits die zweite Dokumentation über das Kultlabel aus dem Schwarzwald und glänzt durch historische Aufnahmen mit Oscar Peterson, dem MPS-Studio oder den Singers Unlimited. Zum Schluss wird die unterhaltsame Dokumentation melancholisch: Marlies Brunner-Schwer († 1.4.2023) sitzt allein in dem Wohnzimmer, in dem einst die legendären Hauskonzerte stattfanden, und erinnert sich an jene vergangenen Zeiten, in denen ihr Gatte Hans-Georg Brunner-Schwer (HGBS) Jazzgeschichte schrieb.

Man erahnt im Ansatz, welch unglaublich vielseitiges und facettenreiches Oeuvre an Veröffentlichungen das SABA/MPS-Plattenlabel über die Jahre auf den Markt gebracht hat. Denn nicht nur Jazz, sondern auch Schlager, die sogenannte gehobene Unterhaltungsmusik und Klassik wurden von Brunner-Schwer veröffentlicht. Hinzu kamen Lizenzierungen von Produktionen aus Übersee, unter anderem des Labels „Prestige Records“, die von Miles Davis bis Thelonious Monk reichen. Insgesamt sprechen wir von weit mehr als 1000 Produktionen. Einige dieser Platten sind heute sehr gesucht, weshalb diese Vinyl-Raritäten oft nur zu stolzen Preisen zu erwerben sind.


Waren in der Werbeabteilung bei MPS Anfang der 70er Jahre beschäftigt: Sitzend Achim Frey, stehend Dieter Hahne, zu Besuch im MPS-Studio im September 2023 (Foto ©MPS-Studio e.V.)

Der Schleier des Vergessens liegt in. diesem Film allerdings über jenen Menschen, die bei MPS/SABA maßgeblich den Ton angaben. So zum Beispiel Rolf Donner, bei dessen Erwähnung viele ehemalige MPS-Mitarbeiter feuchte Augen bekommen. Dass MPS bald auch für „The Most Perfect Sound“ stand, war ganz sicher vor allem Donner zu verdanken, der von der Pike auf gelernt hatte, was Tontechnik bedeutet. Im Film jedoch wird er mit keinem Wort erwähnt.

Dem Boss hingegen, Hans-Georg Brunner-Schwer, wurde zwar das absolute Gehör nachgesagt. Sicherlich war er ein hochambitionierter Sound-Enthusiast, ein versierter Techniktüftler, ein großer Ermöglicher mit sehr hohen Qualitätsansprüchen. Eine entsprechende Ausbildung zum Tontechniker hatte er jedoch nicht. Als Autodidakt war er deshalb auf versierte Profis wie Rolf Donner oder Christa Gugeler angewiesen.

Zudem entsteht der Eindruck, dass auch die Musik, auf der das Label aus guten Gründen seinen weltweit hervorragenden Ruf gründet, in der Dokumentation etwas zu kurz kommt.


Die Firma Shure warb mit Rolf Donner/MPS in der Funkschau 1975 (Archiv Harald Greilich / MPS-Studio e.V.)

DER JAZZPAPST

Schade ist, wie Joachim-Ernst Berendt (JEB) in „MPS – Die Legende lebt“ abgehandelt wird – ohne seine Verdienste wirklich zu würdigen. Der Bassist Eberhard Weber behauptet grinsend und mit klassischer Muckerattitüde: „Der Berendt war ja unmusikalisch“, und widerspricht sich im selben Satz, wenn er sagt, „Berendt wusste genau, wer wann mit wem und in welcher Tonart gespielt hat“. Dabei ist Joachim-Ernst Berendt alles andere als ein Unbekannter in der Musikwelt der Nachkriegsjahre und drängt sich einem bei der Beschäftigung mit MPS/SABA geradezu auf. Besonders spannend ist dabei das ambivalente, vermutlich auch von Eitelkeiten und einem gewissen Alphatierchen-Gehabe geprägte Verhältnis zwischen HGBS und JEB. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, heißt es im Volksmund – das mag auch hier zugetroffen haben. Jedenfalls lohnt ein genauerer Blick auf die beiden höchst unterschiedlichen Biografien dieser Männer, die auf ihre jeweils eigene Weise alles für den Jazz gaben.

Der junge Berendt hatte, ebenso wie HGBS, in seiner Jugend Klavierspielen gelernt. Später publizierte er zahlreiche Bücher über Musik, Klang und das Zuhören. Unmusikalisch war er mit Sicherheit nicht. Für MPS initiierte er die Serie „Jazz meets the World“, begründete damit das Genre der sogenannten Weltmusik und bewies immer wieder, seiner Zeit weit voraus zu sein. Zugleich gehören diese Aufnahmen zu den zentralen Säulen, auf denen die internationale Bekanntheit des Plattenlabels ruht. So gut wie alle progressiven und avantgardistischen Produktionen auf SABA/MPS wurden von Berendt initiiert.

Joachim Ernst Berendt mit Nathan Davies 1965 im MPS-Studio (Foto ©German Hasenfratz/MPS-Studio e.V.)

Berendt, 1922 in Berlin geboren, war Nachfahre assimilierter Juden. Seine Mutter verließ das Elternhaus, als er drei Jahre alt war, sodass er einen Teil seiner Kindheit im Internat verbrachte. Sein strenger Vater Ernst Berendt war protestantischer Pfarrer und zunächst in Berlin-Weißensee tätig. Aufgrund zunehmender Probleme und Verhaftungen durch die Nationalsozialisten zog die Familie nach Baden-Baden. Schließlich wurde Ernst Berendt ins Konzentrationslager Dachau eingeliefert und dort ermordet. Joachim-Ernst Berendt besuchte seinen Vater 1942 im Konzentrationslager – ein prägendes Erlebnis. Später wurde er unter anderem nach Russland abkommandiert, wo er im Raum Leningrad zum Einsatz kam. Als Angehöriger des Jahrgangs 1922 gehörte er zu den Wenigen, die ihren Kriegseinsatz überlebten, denn von dieser Generation starb etwa jeder dritte Soldat.

Nach dem Krieg war Joachim-Ernst Berendt der erste Angestellte des Südwestfunks. Als politisch denkender Journalist, umtriebiger Festivalmacher, Schriftsteller und Produzent – und vor allem als überzeugter Antifaschist – war er maßgeblich daran beteiligt, einer Generation von Deutschen nach zwölf Jahren Marschmusik den Jazz näherzubringen.

Bücher von Berendt (Auswahl) © Archiv MPS-Studio e.V.

Er bereiste die USA und fand dort Freunde, wo der Jazz und Blues seine Wurzeln hat und diese brachte er auch auf die Bühnen der Festivals, die er organisierte. Mit John Coltrane und vielen anderen Größen der Szene verband ihn eine enge Freundschaft. In der Jazzwelt wird Berendt bis heute sehr geschätzt. Seine Fernsehreihe „Jazz gehört und gesehen“ war wegweisend. Sein „Jazzbuch“ gilt als Standardwerk und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. 

Der als streitbar bekannte Berendt, auch „Jazzpapst“ tituliert, gründete die Berliner Jazztage und das New Jazz Meeting Baden-Baden oder gestaltete die Jazzsparte der Donaueschinger Musiktage. Dort kamen die Zuschauer dank Berendt unter anderem in den Genuss eines Konzerts von Sun Ra. Nun raten Sie mal, wo die Aufnahme dieses Konzerts später veröffentlicht wurde?

Berendt war bei MPS als musikalischer Freigeist nicht immer wohlgelitten, als Tausendsassa aber zugleich ein absoluter Gewinn für Brunner-Schwer und sein Label. HGBS erkannte schnell das Verkaufspotenzial der von Berendt initiierten Produktionen. Wenngleich Brunner-Schwer Berendts Studiotage mitunter bewusst aus dem Weg ging – etwa mit ausgedehnten Friseurterminen in Zürich –, ermöglichten die weltweiten Kontakte des Klang-Avantgardisten HGBS, das Repertoire seines Labels außerordentlich breit aufzustellen. Einige Künstler wollte HGBS allerdings nicht auf seinem Label veröffentlichen:

Peter Brötzmann („Der kommt mir nicht ins Studio“), Herbie HancockOrnette Coleman oder Wayne Shorter. Berendt sind heute mehr als 130 Produktionen für SABA/MPS sowie zahlreiche Liner Notes zuzurechnen.

Relativ schnell wurde klar, dass HGBS und Berendt musikalisch eher unterschiedliche Leidenschaften pflegten. Während sich HGBS dem Old-School-Swing und vor allem Pianoproduktionen widmete – mit großartigen Aufnahmen von Oscar Peterson, Bill Evans, Milt Buckner, Horst Jankowski oder Monty Alexander –, war Berendt ein Mann des Modern Jazz, der Impulse aus Free Jazz, Psychedelic Jazz und Weltmusik aufgriff und bei SABA/MPS einbrachte. Viele bedeutende Pianisten wurden im Studio oder im Hausstudio produziert. Eine perfekte Mischung für ein breit aufgestelltes Label wie MPS.

Was wäre MPS ohne die von Berendt initiierten Produktionen mit dem Dave Pike Set, die „Jazz meets the World“-Aufnahmen, Archie Shepp, Baden Powell, Nathan Davis, Don Cherry, Cecil Taylor oder die großartigen Albert-Mangelsdorff-LPs? Mit dem Gunter Hampel Quintett und dem Album „Heartplants“ produzierte Berendt eine der frühen europäischen Free-Jazz-Platten.

Schaut man sich die vielen wegweisenden Produktionen und Liner Notes an, die Berendt für SABA/MPS initiiert und verfasst hat, kann man nur bedauern, dass diesem Mann in dem aktuellen Film nicht mehr als 80 Sekunden eingeräumt wurden. Berendts Schaffensdrang für den Jazz wäre eigentlich eine eigene Dokumentation wert.

Oscar Peterson, Willy Fruth und HGBS bei einem Gläschen Bier in der Villa Brunner-Schwer (Foto ©MPS-Studio e.V.)

DER ERMÖGLICHER

Ganz anders als JEB war HGBS auch biografisch betrachtet ein eher konservativ geprägter Mann, der 1927 als Nachfahre der SABA-Gründerfamilie in Villingen mit dem berühmten „goldenen Löffel im Mund“ geboren wurde. Bereits 1835 von Josef Benedikt Schwer im nahe gelegenen Triberg gegründet, war SABA neben Kienzle der größte industrielle Arbeitgeber der Zähringerstadt und beschäftigte Mitte der 1960er-Jahre mehr als 3.500 Menschen. Das Unternehmen war mit Radios und später auch Fernsehapparaten und Kühlschränken zu Wohlstand gekommen. Die Geräte „Made in the Black Forest“ genossen aufgrund ihrer Qualität, ihres Klangs und ihrer Verarbeitung einen hervorragenden Ruf. So erzählt man sich, dass Max Grundig geradezu krankhaft eifersüchtig auf die Schwarzwälder Konkurrenz gewesen sein soll.

Doch die glorreiche Geschichte von SABA hatte auch ihre Schattenseiten: Das Unternehmen profitierte während der NS-Zeit von Rüstungsaufträgen und stellte den berüchtigten Volksempfänger her. Direkt am Firmengelände befand sich ein Zwangsarbeiterlager. Und als Familie von großer industrieller Bedeutung besuchten auch HGBS, sein Bruder Hermann und ihre Mutter den „Führer“ auf dem Obersalzberg.

HGBS, Hitler und Hermann Brunner-Schwer auf dem Obersalzberg (Aus dem vergriffenen Buch „SABA – Bilanz einer Aufgabe“ von Hermann Brunner-Schwer)

Seinen ersten Jazz hörte der junge Hans-Georg im Kriegsjahr 1944 beim illegalen Abhören amerikanischer Bomberverbände. Die Piloten wurden während ihrer Einsätze mit Jazzmusik im Funk auf Kurs gehalten. Diese Signale fing der 17-jährige HGBS ab und entdeckte so auf ungewöhnliche Weise „Moonlight Serenade“ von Glenn Miller. Dieses Erlebnis war prägend für ihn.

Nach dem Krieg und dem Wirtschaftswunder sollte HGBS zusammen mit seinem Bruder Hermann 1961 die Geschäftsleitung der SABA-Werke übernehmen. Nachdem er bereits in den späten 1950er-Jahren erste Aufnahmen, unter anderem mit Hans Koller und Wolfgang Dauner, in seinem Hausstudio gemacht hatte, gründete er 1962 in den Räumen einer ehemaligen Nudelfabrik, nur etwa 100 Meter von seinem Zuhause entfernt, das SABA-Studio. Die Räumlichkeiten in der Richthofenstraße waren nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1950er-Jahre hinein vorübergehend von der Familie Brunner-Schwer bewohnt worden, nachdem ihre eigene Villa von der französischen Armee beschlagnahmt worden war. Nur wenige Jahre später beherbergten sie eines der modernsten Tonstudios ihrer Zeit.

Als SABA 1968 vom amerikanischen GTE-Konzern übernommen wurde, firmierte HGBS fortan unabhängig von SABA und unter dem neuen Namen MPS (Musik Produktion Schwarzwald). Mit einer millionenschweren Geldbörse und weiterhin viel Ambition und Liebe zum perfekten Sound konnte er seiner Leidenschaft nachgehen: Musikproduktionen, Plattenveröffentlichungen und Lizenzierungen sorgten für Anerkennung, Aufmerksamkeit und Arbeitsplätze. Ende der 1960er-Jahre war er schließlich einer der bedeutendsten Jazzproduzenten Europas.

Vorne links HGBS, 1999 bei der Pressekonferenz zur Buchveröffentlichung „Jazzin The Black Forest“ in der Neuen Villinger Tonhalle (Foto: Andreas Rottmann/MPS-Studio e.V.)

JAZZIN‘ THE BLACK FOREST 1999

1999 ergab sich im Zuge der Produktion des Buches „Jazzin‘ the Black Forest“, das ich herausgab, die Gelegenheit, mit Berendt mehrere Telefongespräche zu führen. Nachdem auch der Autor Klaus-Gotthard Fischer Berendt nur mit wenigen Sätzen bedacht hatte, initiierte ich für das Buch ein Interview mit JEB. Ich schickte ihm postalisch meinen Fragenkatalog, und die Antworten ließen nicht lange auf sich warten, er hatte zudem noch selbst Fragen formuliert und beantwortet. Am Telefon wurde anschließend noch nachjustiert. Es schien fast so, als hätte er in seinem Leben nie genug Anerkennung und Zuneigung für seine Arbeit erfahren.

Fast wäre er sogar zur Präsentation des Buches im Juni 1999 nach Villingen gekommen. Schließlich hatten wir Lee KonitzWolfgang Dauner und das Gunter Hampel Quartett mit Alexander von SchlippenbachManfred Schoofund Pierre Courbois engagiert – allesamt alte Weggefährten Berendts. Mike Hennessey moderierte den Abend in der neuen Tonhalle. Neben dem Konzert gab es eine Ausstellung mit MPS-Plattencovern und Objekten wie dem Sabamobil, während verschiedene DJs MPS-Rare-Groove-Jazz auflegten. Die komplette Feuilletonpresse hatte sich angekündigt.

HGBS war ebenfalls zugegen und genoss diesen besonderen Abend in vollen Zügen – schließlich wurde hier sein Lebenswerk gefeiert. Besonders bewegend für ihn war der Moment, als Wolfgang Dauner eines der ersten Werke spielte, die er Ende der 1950er-Jahre im Zuhause von HGBS aufgenommen hatte, als dieser noch in seiner technischen Experimentierphase steckte.

HGBS signiert „Jazzin The Black Forest“ für einen ehemaligen Saba Mitarbeiter in der Villinger Tonhalle (Foto: Andreas Rottmann/MPS-Studio e.V.)

Zunächst lehnte JEB kategorisch ab, zur Präsentation in den Schwarzwald zu kommen. Er wollte sich mit MPS nicht mehr beschäftigen und hatte sich inzwischen anderen Interessensfeldern zugewandt.

Ich erläuterte ihm meine Sichtweise: Für das Renommee von MPS war das Zusammenspiel von HGBS und JEB wichtig, vielleicht sogar ein Glücksfall. Nach so vielen Jahren könne man sich doch bei einem Glas Wein und guter Musik wieder begegnen. Am anderen Ende der Leitung blieb es zunächst still. Dann blätterte Berendt in seinem Kalender und schien sich allmählich mit dem Gedanken anzufreunden. Am Ende musste er dennoch absagen – an diesem Abend hatte er bereits eine Vorlesung in Stuttgart.

Im Februar 2000, gerade einmal ein halbes Jahr nach unserem letzten Kontakt, wurde Berendt auf einer Straße in Hamburg von einem Auto erfasst. Er erlag kurz darauf seinen schweren Verletzungen. Vier Jahre später starb auch HGBS: Er wurde beim Überqueren eines Zebrastreifens, unmittelbar in der Nähe seines Studios, von einem Auto erfasst. Eigentlich war wieder ein Hauskonzert in Planung.

Lebt wohl, Hans-Georg Brunner-Schwer und Joachim-Ernst Berendt. Und wenn es da oben ein Studio gibt, habt ihr für den „Most Perfect Sound“ mit Sicherheit bereits mit Rolf Donner gesprochen.

Töni Schifer

Goodbye – Verschwommen, wie die Erinnerungen: HGBS und Wolfgang Dauner, 1999, Buchpräsentation Villingen (Foto © Andreas Rottmann/MPS-Studio e.V.)

MPS-Ausstellung Juni 1999 organisiert von Crippled Dick Hot Wax! in der Villinger Tonhalle, Buchpräsentation „Jazzin‘ The Black Forest“ (Foto ©Andreas Rottmann / MPS-Studio e.V.)

Gruppenbild mit MPS-Torte: v.l.n.r.: Klaus Gotthard Fischer, Töni Schifer und Hans-Georg Brunner.-Schwer, 1999 Neue Tonhalle Villingen (Foto ©Andreas Rottmann / MPS-Studio e.V.)

Soundcheck mit dem Gunter Hampel Quintett, Neue Tonhalle Villingen, Buchpräsentation „Jazzin‘ The Black Forest“ 1999. (Foto ©Andreas Rottmann / MPS-Studio e.V.)